BEI ALLER LIEBE

Warum die katholische Kirche den Zölibat freigeben muss

ISBN 978-3-492-05874-2

Eine enorme psychische Belastung für zahlreiche Priester und ein eklatanter Nachwuchsmangel auf Seiten der katholischen Kirche – so stellen sich die Auswirkungen des Ehelosigkeitsgebots im Jahr 2018 dar.

Deshalb fordern Anselm Bilgri und Gerd Henghuber klar: Der Zölibat ist einer der wichtigsten Punkte, an denen sich die Kirche reformieren muss, wenn sie zukunftsfähig bleiben will.

In diesem Buch bringen die beiden Autoren die Lebensrealitäten von zahlreichen Betroffenen sowie die Fakten rund um den Zölibat zusammen und üben so konstruktive Kirchenkritik. Denn da der Zölibat nicht von Jesus gestiftet ist, sondern sich historisch entwickelt hat, kann und muss er neu verhandelt werden.

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Neues aus der Diskussion über den Zölibat


Anselm Bilgri und Gerd Henghuber im Stadtgespräch auf tv München

24.10.2018 - Eine ganze Stunde diskutierte Chefredakteur Jörg van Hooven mit den beiden Autoren.

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SPIEGEL-Titel über Missbrauchs-Skandal in der katholischen Kirche

22.09.2018 - Das zögerliche Verhalten von Papst Franziskus steht im Mittelpunkt der SPIEGEL-Titelgeschichte über sexuellen Missbrauch in der Katholischen Kirche. Unter dem Titel "Du sollst nicht lügen", wirft das Nachrichtenmagazin Franziskus vor allem dessen Schweigen vor. Die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Missbrauch und Zölibat wird nicht gestellt.

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3.677 Fälle sexuellen Mißbrauchs durch Geistliche werfen die Frage nach dem Zölibat auf

17.09.2018 - Noch vor der offiziellen Veröffentlichung durch die Deutsche Bischofskonferenz sind Details aus der seit Jahren erwarteten Studie über sexuellen Missbrauch katholischer Geistlicher an Minderjährigen bekannt geworden. Demnach haben sich zwischen 1946 und 2014 insgesamt 1670 Geistliche 3677 sexueller Vergehen an vorwiegend männlichen Minderjährigen und Schutzbefohlenen schuldig gemacht. Zwar steht diese Zahl unter einigen Vorbehalten - doch ein Zusammenhang mit dem Zölibat ist laut Experten nicht von der Hand zu weisen.

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"Bei aller Liebe" landet in der ersten Woche bereits auf der SPIEGEL-Bestseller-Liste

13.09.2018 - Eine Woche nach Erscheinen steht Anselm Bilgris neues Buch über den Zölibat "Bei aller Liebe" bereits auf der Bestseller-Liste des Magazins DER SPIEGEL. Die Liste ist einer der wichtigsten Orientierungsgeber für den deutschen Buchhandel.

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Talkshow-Aufzeichnung bei München tv

11.09.2018 - TV München widmet eine ganze Sendung seiner Talks-Show "Stadtgespräch" dem Thema Zölibat. Zur Aufzeichnung der Sendung waren heute die beiden Autoren Anselm Bilgri und Gerd Henghuber im Studio. Der Sendetermin ist noch offen.

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Anselm Bilgri im Interview mit Sat.1

Riesiges Medienecho zum Erscheinen des Buchs

05.09.2018 - Das Medieninteresse an Anselm Bilgris neuem Buch "Bei aller Liebe - wieso die katholische Kirche den Zölibat freigeben muss" war enorm. Anselm Bilgri gab Interviews für zahlreiche überregionale, und regionale Zeitungen sowie für viele Hörfunk- und Fernsehsender. "Dieses Echo wundert mich nicht", sagte er, "die Menschen wissen, dass es sich beim Zölibat um die große Lebenslüge der katholischen Kirche handelt. Das war nie anders, als es heute ist. Nur gefährdet er heute die Zukunftsfähigkeit der Kirche."

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Hintergrund: Die Amazonas-Synode

18.08.2018 - Papst Franziskus hat für Oktober 2019 zu einer Bischofssynode in den Vatikan eingeladen, die sich mit der Situation der Gläubigen Amazonas-Region befassen wird. Auf der Tagesordnung stehen die Themen "Neue Wege in der Seelsorge" sowie "Umweltschutz". Da der Priestermangel in der weitläufigen Amazonas-Region noch ein erheblich größeres Problem darstellt als in Europ, wird allgemein erwartet, dass Lockerungen beim Zölibat auf der Agenda der Synode stehen werden.

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Theologe Zulehner rechnet mit Ende des Zölibats auf der Amazonas-Synode

06.01.2018 - Der Wiener Pastoraltheologe Paul M. Zulehner rechnet mit einer baldigen Öffnung des Priesteramtes für verheiratete Männer. "Ich vermute, dass dies lateinamerikanische Bischöfe auf der Amazonassynode 2019 beschließen werden. Der Papst dürfte ihnen die Rückendeckung geben", so Zulehner in einem Interview mit der österreichische Zeitung "Kurier" (Samstag). Dies werde andere Ortskirchen unter Druck setzen, dem Beispiel der Lateinamerikaner zu folgen. "Es ist eine der wichtigsten Entscheidungen in diesem Pontifikat, dass der Papst den Zentralismus überwindet", so die Einschätzung des Theologen.

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Das Buch in der Presse


Anselm Bilgri und Gerd Henghuber im Stadtgespräch auf tv München

24.10.2018 - Eine ganze Stunde diskutierte Chefredakteur Jörg van Hooven mit den beiden Autoren.

Hier gibt es die Sendung in der Mediathek

Der frühere Mönch Anselm Bilgri stellt ein Buch vor und fordert, den Zölibat abzuschaffen

06.09.2018 - Vor fast 15 Jahren machte Anselm Bilgri Schlagzeilen, weil er das Kloster Andechs verließ und aus dem Benediktinerorden austrat. Ein Grund dafür, dass er kein Mönch mehr sein wollte, so sagt er heute, sei auch der Zölibat gewesen. In seinem neuen Buch "Bei aller Liebe" (Piper-Verlag), das Bilgri am Mittwoch vorstellte, fordert der 64-Jährige die Abschaffung der erzwungenen Ehelosigkeit für katholische Priester.

Zum Artikel der Süddeutschen Zeitung

Zölibat-Streit: Anselm Bilgri fordert ein Ende der Lebenslüge der Kirche und die Ehe für Priester

05.09.2018 - Anselm Bilgri war 40 Jahre im Kloster Andechs im Benediktinerorden. Er trat aus, der Liebe wegen. In seinem neuen Buch fordert Bilgri die katholische Kirche auf, den Zölibat freizugeben.

Zum Beitrag auf SAT.1

(mit Live-Schalte zu Anselm Bilgri)

Über die Autoren


Anselm Bilgri, geboren 1953, war bis 2004 Benediktinermönch, Cellerar und Prior des Klosters Andechs. Heute wirkt der "Gratwanderer zwischen Kirche und Welt" als Vortragender, Buchautor, Coach und Mediator. und ist Mitgründer der Akademie der Muße.

Mehr über Anselm Bilgri

Gerd Henghuber ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule und hat die Interviews im Buch geführt. Er leitet eine Kommunikationsagentur in München und ist engagierter Katholik und Pfarrgemeinderat.

Mehr über Gerd Henghuber

Das sagen andere


  • Ulrike Kriener, Schauspielerin

    „Ich bin Anselm Bilgri für dieses wichtige Buch sehr dankbar. In meinem Freundeskreis habe ich selbst erlebt, wie der Zölibat Menschen erniedrigt. Der Ordensmann und seine Freundin, die ich kenne, haben neben all der Heimlichkeit, der dauernden Angst und Verunsicherung, erleben müssen, dass 'Mutter Kirche' sie gnadenlos hat fallen lassen, als sie den Mut fanden ihre Beziehung öffentlich zu machen. Natürlich ohne weitere finanzielle Bezüge und ohne Aussicht, jemals wieder bei der Kirche arbeiten zu können. Wo bleibt da die Barmherzigkeit? Das Verständnis für Menschen, die den einmal gefundenen Lebensweg nicht mehr weiter gehen können? Kennen wir alle nicht auch Brüche im Leben? Und sind es nicht sogar oft diese Brüche, die uns zu verständnisvolleren Menschen werden lassen? Dass die Kirche diese Menschen verstößt, die ihr Leben und ihre Arbeit jahrelang in ihren Dienst gestellt haben, die aber nicht in Einsamkeit leben können und wollen, ist brutal und widerspricht meinem Verständnis von Christlichkeit “

    Ulrike Kriener spielt u.a. im ZDF die Kommissarin Lucas.

  • Gerd Henghuber, Journalist

    "Ein weiteres Buch über den Zölibat? Ja! Weil die Ehelosigkeit ihrer Priester die Lebenslüge der katholischen Kirche bleibt und inzwischen immer mehr ihre Zukunft gefährdet. Ganz zu schweigen vom Versteckspiel, zu dem der Zölibat die Menschen zwingt, die ihn formal befolgen müssen. Dieses Buch beschreibt einige dieserLebensrealitäten. Es ist ein Buch für Kirchgänger und Kirchenkritiker. Für Kleriker und ihre Lebenspartner. Für alle, denen es wichtig ist, dass katholische Kirche doch noch Zukunft hat."

    Gerd Henghuber ist Co-Autor von Anselm Bilgri bei diesem Buch.

  • Joachim Reich

    "Eine prägnante und klare Übersicht über Geschichte, Theologie, Ideal und Tragik des römischen Zölibats. Die Autoren Bilgri und Henghuber verbinden diese Darstellung mit eindrücklichen Reportagen aus dem Leben von Betroffenen, impulsgebenden Denkanstößen und weitreichenden Forderungen an die Adresse der römisch-katholischen Kirche."

    Joachim Reich berät und begleitet als Priester, Sexualtherapeut und klinischer Sexologe Kleriker und Ordenschristen, die mit dem Widerspruch zwischen ihrer Sexualität und dem Zölibat nicht zurechtkommen. Der frühere Ordensmann gibt sexualpsychologische Fortbildungen für Noviziate und Priesterseminare sowie für geistliche Begleiter und Psychotherapeuten. www.zoelibatsberater.de

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